Containertransport mit Seitenlader stellt Ihren Container direkt auf dem Boden Ihres Geländes ab, ohne Gabelstapler oder Laderampe. Der Seitenlader setzt den Container ebenerdig ab, sodass Sie in Ihrem eigenen Tempo be- oder entladen, auch ohne eigene Umschlagtechnik.
Was bedeutet es, einen Container auf dem Boden abzustellen?
Ein Seitenlader be- und entlädt einen Container seitlich, direkt vom oder auf den Auflieger. Ein separater Kran oder Kai ist nicht nötig. So setzen wir den Container bei Ihnen ab oder heben ihn wieder auf den Auflieger, sobald Sie fertig sind.
Die Methode eignet sich für 20-Fuß- und 40-Fuß-Container. Wenn Sie Platz sparen möchten, lassen sich die Container auch stapeln. Für alle ohne Kai oder Gabelstapler ist dies oft der schnellste Weg, einen Container zu be- oder entladen.
Wie stellt ein Seitenlader einen Container auf dem Boden ab?
Ein Seitenlader ist ein Auflieger mit hydraulischen Hubarmen an der Seite. Diese Arme heben den Container vom Chassis, schwenken ihn seitlich aus und setzen ihn kontrolliert neben dem Lkw ab. Auch der umgekehrte Vorgang ist möglich: den Container vom Boden zurück auf den Auflieger heben.
Der Container bleibt dabei aufrecht und unversehrt. Sie öffnen und beladen ihn anschließend in Ruhe oder entladen ihn in Ihrem Tempo. Zum Abholen kehrt der Lkw zurück, und der Seitenlader nimmt den Container auf dieselbe Weise wieder mit.
Wie viel Gewicht trägt ein Seitenlader?
Ein Seitenlader hebt technisch bis zu rund 36 Tonnen [ZU PRÜFEN]. Das genaue Maximum hängt vom Gerätetyp ab, die Hubkapazität ist also kein fester Wert.
In der Praxis ist nicht der Seitenlader die Grenze, sondern das Gesetz. In Belgien darf ein Lastzug bis zu 44 Tonnen wiegen, verteilt auf die Achsen. Einen Container bis zur Hubgrenze zu füllen, würde dieses Gesamtgewicht überschreiten. Das gesetzliche Höchstgewicht auf der Straße bestimmt also, wie viel Sie tatsächlich mitgeben können, nicht der Kran.
Worauf sollten Sie achten?
Da ein Seitenlader seitlich be- und entlädt, brauchen Sie neben dem Fahrzeug genug Platz zum Rangieren. Ein ebener, befestigter Untergrund ist für sicheres Arbeiten unerlässlich. Auf weichem oder abschüssigem Boden lässt sich der Container nicht stabil absetzen.
Ist Ihr Gelände dafür nicht geeignet, empfehlen wir das Be- und Entladen mit einem Kran. Senden Sie Ihrer Anfrage deshalb immer einige Fotos der Umgebung mit. So prüfen wir vorab, was möglich ist, und beraten Sie richtig, noch bevor der Lkw losfährt.
Wie lange darf der Container stehen bleiben?
Von unserer Seite aus bleibt der Container so lange stehen, wie Sie ihn brauchen. Es gibt keine feste Frist: Sie be- oder entladen in Ihrem Tempo, und wir holen den Container zum vereinbarten Zeitpunkt wieder ab.
Achten Sie jedoch auf einen Punkt bei einem Container der Reederei. Damit ist meist eine Freizeit verbunden. Sind diese Tage abgelaufen, berechnet die Reederei Demurrage und Detention (Standgeld). Diese Kosten sind von unseren unabhängig.
Wollen Sie diese Uhr ganz vermeiden, können wir einen Container für Sie ankaufen. Ein eigener Container kennt keine Freizeit und keine Demurrage. Er darf so lange stehen bleiben, wie und wo Sie möchten.
Für welche Container und Situationen?
Die meisten Aufträge betreffen 40-Fuß-High-Cube- und 40-Fuß-Dry-Container. Auch ein 20-Fuß-Container oder zwei 20-Fuß zusammen stellen wir problemlos ab. High Cubes sind kein Hindernis.
Ein 45-Fuß-Container ist länger, als der Standardtransport zulässt. Dafür ist eine Sondergenehmigung wegen Überlänge (Großraumtransport) nötig. Wir organisieren das über unser Netzwerk, sodass auch ein 45-Fuß-Container bei Ihnen ankommt. Sind mehrere Container im Spiel, setzen wir sie auch von einem Auflieger auf einen anderen um. So bleiben Sie flexibel, ob Sie einen Container vorübergehend lagern oder eine ganze Reihe verschieben möchten.
Container auf dem Boden gefragt?
Sagen Sie uns, wohin der Container soll und was Sie laden möchten. Mit einigen Fotos Ihres Geländes prüfen wir die passende Methode und organisieren den Rest, vom Hafen bis zu Ihnen vor Ort.
